Scientific Research and Evidence/de: Difference between revisions
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Tanzen verbessert die Herz-Kreislauf-Funktion, die Koordination, die Flexibilität und die neuromuskuläre Fitness. Studien mit älteren Erwachsenen zeigen, dass Tanzen das Gleichgewicht und die kognitive Gesundheit fördert und gleichzeitig das Sturzrisiko verringert.<ref name="Keogh2009">Keogh, J. W. L., et al. (2009). Dance-based exercise improves functional and cognitive outcomes in older adults. ''Journal of Aging and Physical Activity'', 17(4), 409–425. https://doi.org/10.1123/japa.17.4.409</ref> Bewusstes Tanzen ist als gelenkschonende und selbstbestimmte Sportart für ein breites Publikum geeignet. | |||
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Von uralten rituellen Tänzen bis hin zu modernen gemeinschaftlichen Praktiken diente Tanz im Laufe der Menschheitsgeschichte stets als Mittel zur Förderung des Gruppenzusammenhalts, der sozialen Bindung und der emotionalen Verarbeitung. Anthropologen haben Tanz als kulturelles Universal und als zentralen Bestandteil gemeinsamer Identität und Heilungsrituale identifiziert. | |||
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Trotz vielversprechender Ergebnisse ist die Forschung zum bewussten Tanzen in einigen Bereichen noch unterentwickelt. Zukünftige Studien sind notwendig, um Langzeitwirkungen, Dosierung, die Vielfalt der untersuchten Populationen und modalitätsspezifische Ergebnisse zu verstehen. Zudem besteht Bedarf an strengen klinischen Studien, die bewusstes Tanzen von anderen Formen körperlicher oder therapeutischer Aktivität abgrenzen. | |||
Siehe: [[Ongoing Research and Knowledge Gaps/de|Laufende Forschung und Wissenslücken]] | |||
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Eine stetig wachsende Sammlung von Fachartikeln, theoretischen Abhandlungen und Erfahrungsberichten, die die wissenschaftliche Grundlage des bewussten Tanzes bilden. Diese Bibliothek unterstützt Studierende, Kursleiter und Forschende bei der Suche nach evidenzbasiertem Material. | |||
Siehe: [[Academic Papers and Articles/de|Wissenschaftliche Arbeiten und Artikel]] | |||
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„Bewusstes Tanzen“ findet aufgrund seiner vielfältigen gesundheitlichen Vorteile zunehmend Anerkennung in akademischen und klinischen Kontexten. Forschungsergebnisse aus Psychologie, Neurowissenschaften, Anthropologie und Bewegungstherapie liefern immer mehr Belege dafür, dass achtsame, freie Bewegung die Emotionsregulation, den Stressabbau, die körperliche Gesundheit und die soziale Interaktion maßgeblich unterstützen kann.
Neurowissenschaft und bewusster Tanz
Bewusstes Tanzen aktiviert neuronale Schaltkreise, die mit motorischer Koordination, Emotionen und Belohnung verknüpft sind. Bildgebende Verfahren des Gehirns zeigen, dass Tanzen Regionen wie die Basalganglien und den präfrontalen Cortex stimuliert, während rhythmische Gruppenbewegungen die Endorphinausschüttung und die soziale Bindung fördern.
Siehe: Neurowissenschaft und bewusster Tanz
Psychologische und mentale Gesundheitsforschung
Zahlreiche Studien belegen die positiven Auswirkungen von bewusstem Tanz auf Angstzustände, Depressionen, Achtsamkeit und Emotionsregulation. Teilnehmer berichten häufig von gesteigerter Präsenz, Resilienz und einem besseren Zugang zu Flow-Zuständen. Untersuchungen, die Bewegung mit traditioneller Meditation vergleichen, haben sogar noch größere Zuwächse der Achtsamkeit durch Tanz gezeigt.
Siehe: Psychologische und mentale Gesundheitsforschung
Forschung zur körperlichen Gesundheit
Tanzen verbessert die Herz-Kreislauf-Funktion, die Koordination, die Flexibilität und die neuromuskuläre Fitness. Studien mit älteren Erwachsenen zeigen, dass Tanzen das Gleichgewicht und die kognitive Gesundheit fördert und gleichzeitig das Sturzrisiko verringert.[1] Bewusstes Tanzen ist als gelenkschonende und selbstbestimmte Sportart für ein breites Publikum geeignet.
Siehe: Forschung im Bereich der körperlichen Gesundheit
Anthropologische und soziologische Belege
Von uralten rituellen Tänzen bis hin zu modernen gemeinschaftlichen Praktiken diente Tanz im Laufe der Menschheitsgeschichte stets als Mittel zur Förderung des Gruppenzusammenhalts, der sozialen Bindung und der emotionalen Verarbeitung. Anthropologen haben Tanz als kulturelles Universal und als zentralen Bestandteil gemeinsamer Identität und Heilungsrituale identifiziert.
Siehe: Anthropologische und soziologische Belege
Laufende Forschung und Wissenslücken
Trotz vielversprechender Ergebnisse ist die Forschung zum bewussten Tanzen in einigen Bereichen noch unterentwickelt. Zukünftige Studien sind notwendig, um Langzeitwirkungen, Dosierung, die Vielfalt der untersuchten Populationen und modalitätsspezifische Ergebnisse zu verstehen. Zudem besteht Bedarf an strengen klinischen Studien, die bewusstes Tanzen von anderen Formen körperlicher oder therapeutischer Aktivität abgrenzen.
Siehe: Laufende Forschung und Wissenslücken
Wissenschaftliche Arbeiten und Artikel
Eine stetig wachsende Sammlung von Fachartikeln, theoretischen Abhandlungen und Erfahrungsberichten, die die wissenschaftliche Grundlage des bewussten Tanzes bilden. Diese Bibliothek unterstützt Studierende, Kursleiter und Forschende bei der Suche nach evidenzbasiertem Material.
Siehe: Wissenschaftliche Arbeiten und Artikel
Referenzen
- ↑ Keogh, J. W. L., et al. (2009). Dance-based exercise improves functional and cognitive outcomes in older adults. Journal of Aging and Physical Activity, 17(4), 409–425. https://doi.org/10.1123/japa.17.4.409