Conscious Dance Practices/Integral Dance/de: Difference between revisions
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Es kann nicht sein, dass ich für mich allein ganz bin, sondern diesen Zustand sofort in der Beziehung zu anderen verliere. | |||
Wenn ein Mensch wirklich ganz ist, erstreckt sich dies auch auf die Qualität seiner Beziehungen zu anderen – in denen man, wenn man möchte, immer Partner für die gemeinsame Entwicklung sehen kann. | |||
=== Tanz mit der Welt === | |||
Das bedeutet, dass ich meinen Platz in der Welt habe und damit im Reinen bin – meinen Platz in der Gesellschaft, in der Kultur und in der Natur. | |||
Es bedeutet, dass ich eine besondere Verbindung zur Natur habe – eine, die sich für mich richtig anfühlt. | |||
Das können ganz einfache Dinge sein: Jemand genießt zum Beispiel Spaziergänge im Park und weiß intuitiv, wann es Zeit ist, dorthin zu gehen. | |||
Oder vielleicht fühlen sie eine tiefe Verbundenheit mit einem bestimmten Element oder einer bestimmten Naturkraft. | |||
Die Verbindung zur Welt manifestiert sich auch als Verbindung zur Kultur – in dem Sinne, dass ich wirklich verstehe, welche Kultur mich beeinflusst, welcher Kultur ich angehöre und warum meine Vorlieben und Geschmäcker so sind, wie sie sind. | |||
Das ist es, was Integration bedeutet: Was ich in der Gesellschaft tue, entspricht meinem inneren Selbstverständnis, und es besteht kein starker Widerspruch zwischen ihnen. | |||
Es mag Kompromisse oder Krisen geben, die ich durchmachen muss, aber strategisch gesehen bin ich am richtigen Platz in dieser Welt. | |||
=== Tanz mit der Ewigkeit === | |||
Die meisten Menschen, die tanzen, berichten, dass sie manchmal eine innere Erfahrung machen, die sich schwer in Worte fassen lässt – als ob ein Teil davon nicht verbalisierbar wäre und jenseits unseres Bewusstseins läge. | |||
Wenn ein Mensch durch Tanz einen intensiven, lebhaften Zustand erlebt hat, muss dieser integriert werden – um seinen Platz und seine Bedeutung zu finden. | |||
Welchen Platz nimmt es ein? Wo kann es von Nutzen sein, und was nährt es im Gegenzug? | |||
Integraler Tanz bietet Raum für diese heilige Seite des Tanzerlebnisses und schafft ein Feld für Ruhe und klares Verständnis – wohin es führt und warum es notwendig ist. | |||
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== | == Hauptwerkzeuge des Integralen Tanzes == | ||
* Integrale Tanz- und Bewegungstherapie | |||
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* Integrale Somatik | |||
* Integrale Performance und Improvisation | |||
* Tanz als spirituelle Praxis | |||
Die Grundlage des Integralen Tanzes bildet einerseits die Improvisation und improvisatorische Performance, andererseits die körperorientierte Therapie. Die Tanztherapie selbst betrachtet Bewegung als Kommunikationsmittel zwischen Therapeut und Klient. Der Aufbau nonverbaler therapeutischer Beziehungen ist das Wesen der klassischen Tanztherapie. | |||
Ein weiterer Eckpfeiler des Integralen Tanzes ist die Authentische Bewegung. Interessanterweise ist die Authentische Bewegung sowohl eine eigenständige Disziplin als auch von Natur aus ganzheitlich. Sie kann als therapeutisches Mittel dienen, als persönliche Übung – manchmal zur Stressbewältigung, manchmal zur Förderung der Kreativität, manchmal zur Bewältigung persönlicher Herausforderungen und manchmal einfach, weil der Prozess an sich wertvoll ist. Sie ist auch eine spirituelle Praxis. Zumindest in der von Janet Adler praktizierten Form ist die Disziplin der Authentischen Bewegung eine moderne mystische Praxis. Beide Aspekte – der therapeutische und der spirituelle – werden in A. Girshons Buch „Geschichten, die vom Körper erzählt werden“ untersucht. | |||
Nach der klassischen Tanztherapie, insbesondere in den 1970er- bis 1990er-Jahren, entstand durch somatische Techniken ein bedeutender Wissensschatz. Diese weisen zwar viele Gemeinsamkeiten mit tanztherapeutischen Ansätzen auf, werden aber unter einem anderen Begriff geführt. Somatische Therapeuten sind oft in eigenen Berufsverbänden organisiert, verwenden teils andere Methoden und greifen auf ein eigenständiges Wissensfundament zurück. Dennoch sind die Grundlagen und Ziele sehr ähnlich. Der somatische Ansatz hat das Verständnis von Tanz, Bewegung und menschlicher Entwicklung wesentlich bereichert. Er lässt sich zudem gut mit Erkenntnissen der Neurowissenschaften integrieren – einem Bereich, der heute unbedingt einbezogen werden muss. Selbstverständlich streben Tanztherapie und Psychotherapie im Allgemeinen danach, dieses Wissen zu verstehen und zu integrieren und es mit praktischen therapeutischen Techniken zu verknüpfen. | |||
Darüber hinaus gibt es Praktiken, die sich nicht auf Kreativität oder Therapie an sich konzentrieren, sondern vielmehr auf Tanz als Ritual oder Gebet – Tanz als eine Form spiritueller Praxis. | |||
Integraler Tanz schöpft somit aus vielen Grundlagen: Improvisation, Therapie, authentischer Bewegung, Tanz als spiritueller Praxis und somatischen bzw. körperorientierten Ansätzen. Integraler Tanz ist ein Prozess, der uns hilft zu verstehen, wie all diese Elemente miteinander zusammenhängen. Durch die Kombination dieser Wissensformen können wir Integralen Tanz klarer und präziser – und vor allem, indem wir mit uns selbst und unseren Absichten verbunden bleiben – zur Selbstfindung, persönlichen Weiterentwicklung und zur Vertiefung unserer Lebensfreude nutzen. | |||
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„Integraler Tanz“ (entwickelt von Alexander Girshon) ist ein Tanz, der zu mehr Ganzheit führt. Er hilft, eine tiefe Verbindung zu sich selbst (auf der Ebene von Körper und Bewusstsein) zu bewahren, verbindet uns auf besondere Weise mit anderen, stärkt unser Zugehörigkeitsgefühl zur Welt (zur Natur und zur Kunst) und zu etwas Größerem, das sich schwer in Worte fassen lässt (der spirituellen Ebene). Diese Verbindungen sind zudem dynamisch.
„Integral Dance entstand aus dem Wunsch, den Tanz als Weg zur Ganzheit in die Praxis umzusetzen und aus dem Verständnis, dass ein solcher Weg mehr ist als Therapie. Mir gefällt der Satz: Eine gute Therapie hat ein Ende, aber der Tanz ist endlos.“
„Therapeutische Ziele sind meiner Ansicht nach zielgerichtet, situationsbezogen und klar definiert – aber Tanz kann das gesamte menschliche Leben begleiten.“
„Ein Tanz, der ein ganzes menschliches Leben mit allem, was es beinhaltet, begleiten kann – das ist Integraler Tanz.“
— A. Girshon
Die Kernprinzipien des Integralen Tanzes
=== 1. Körper und Bewusstsein sind untrennbar === Jeder Ausdruck eines lebenden Menschen, wie auch immer er sich präsentiert, hat immer eine körperliche Entsprechung. Alles, was wir erleben, denken und entscheiden, ist verkörpert. Das Gehirn ist Teil des Körpers – dies ist eine einfache, aber grundlegende Erkenntnis.
Wenn sich eine Person vorstellt, ihre Geschichte erzählt oder ihre Gefühle ausdrückt, achten wir immer darauf, wie sich dies auf der körperlichen Ebene manifestiert – durch Gesichtsausdrücke, kleine Gesten, Veränderungen der Körperhaltung, Veränderungen des Muskeltonus oder der Stimmmodulation.
2. Der Mensch ist ein Prozess, kein Objekt
Es ist wesentlich, den Menschen als einen sich entwickelnden, mehrdimensionalen Prozess zu betrachten.
Die erste Schlussfolgerung aus diesem Prinzip: Jede Situation, die hier und jetzt existiert, hat eine bestimmte Geschichte – ein Mensch hat bestimmte Entwicklungsstadien, Phasen und Episoden durchlaufen. Die zweite Schlussfolgerung: Diese Situation wird andauern, diese Geschichte ist noch nicht zu Ende.
In gewissem Sinne deckt sich dies mit dem existentiellen Verständnis des Menschen als eines unvollendeten Projekts.
Wir fragen: Was bleibt in Bewegung? Was verändert sich weiterhin? Welcher Prozess entfaltet sich?
3. In allem lässt sich ein Tanz und Bewegungspartner erkennen
Dieses dritte Prinzip ergibt sich aus der vorherigen Frage: Was ist dieser Prozess? Und hier gelangen wir zum Tanz.
Wenn wir Tanz als einen mehrdimensionalen, koordinierten Prozess verstehen, wird es wichtig, für jede Erfahrung den passenden Platz zu finden.
Zum Beispiel: „Diese Situation passt mir nicht, weil ein Teil von mir nicht in der Lage ist, sie zu akzeptieren.“
Oder: „Meine Position schränkt mich ein und erlaubt mir nicht, das Geschehen anzunehmen.“
Aus einer ganzheitlichen, integralen Perspektive können wir nichts ausschließen. In diesem Sinne verstehen wir Tanz in einem wahrhaft umfassenden Sinne und können jede Lebenssituation als Tanz und die Beteiligten als Partner in der Bewegung betrachten.
Vier Integrationsebenen im integralen Tanz
=== Tanze mit dir selbst === Die Kernwerte des Integralen Tanzes sind Freiheit, Kreativität, Ganzheit und Fürsorge (zuallererst – Selbstfürsorge).
Auf den eigenen Rhythmus zu hören, auf die eigenen tiefsten Wünsche zu hören, auf die eigene Authentizität zu hören – das sind die Qualitäten, die ein Mensch erlernt.
Und natürlich beginnt ein Mensch, wenn er lernt, für sich selbst zu sorgen, auch Beziehungen zu anderen auf eine qualitativ andere Weise aufzubauen.
Wahre Selbstfürsorge bedeutet, frei zu sein und kreativ sein zu können.
Tanze mit einem anderen
Auf der grundlegendsten Ebene hat jeder Mensch ein tiefes Daseinsgefühl: „Ich existiere, und ich habe das Recht zu existieren.“
Ich existiere, und das genügt.
Von hier aus – sofern ich existiere – kann ich fühlen und handeln. Ich habe das Recht zu fühlen und das Recht zu handeln.
Der nächste Integrationsschritt ist die Verbindung mit dem Anderen.
Eine rein individuelle Integration kann es nicht geben.
Es kann nicht sein, dass ich für mich allein ganz bin, sondern diesen Zustand sofort in der Beziehung zu anderen verliere.
Wenn ein Mensch wirklich ganz ist, erstreckt sich dies auch auf die Qualität seiner Beziehungen zu anderen – in denen man, wenn man möchte, immer Partner für die gemeinsame Entwicklung sehen kann.
Tanz mit der Welt
Das bedeutet, dass ich meinen Platz in der Welt habe und damit im Reinen bin – meinen Platz in der Gesellschaft, in der Kultur und in der Natur.
Es bedeutet, dass ich eine besondere Verbindung zur Natur habe – eine, die sich für mich richtig anfühlt.
Das können ganz einfache Dinge sein: Jemand genießt zum Beispiel Spaziergänge im Park und weiß intuitiv, wann es Zeit ist, dorthin zu gehen.
Oder vielleicht fühlen sie eine tiefe Verbundenheit mit einem bestimmten Element oder einer bestimmten Naturkraft.
Die Verbindung zur Welt manifestiert sich auch als Verbindung zur Kultur – in dem Sinne, dass ich wirklich verstehe, welche Kultur mich beeinflusst, welcher Kultur ich angehöre und warum meine Vorlieben und Geschmäcker so sind, wie sie sind.
Das ist es, was Integration bedeutet: Was ich in der Gesellschaft tue, entspricht meinem inneren Selbstverständnis, und es besteht kein starker Widerspruch zwischen ihnen.
Es mag Kompromisse oder Krisen geben, die ich durchmachen muss, aber strategisch gesehen bin ich am richtigen Platz in dieser Welt.
Tanz mit der Ewigkeit
Die meisten Menschen, die tanzen, berichten, dass sie manchmal eine innere Erfahrung machen, die sich schwer in Worte fassen lässt – als ob ein Teil davon nicht verbalisierbar wäre und jenseits unseres Bewusstseins läge.
Wenn ein Mensch durch Tanz einen intensiven, lebhaften Zustand erlebt hat, muss dieser integriert werden – um seinen Platz und seine Bedeutung zu finden.
Welchen Platz nimmt es ein? Wo kann es von Nutzen sein, und was nährt es im Gegenzug?
Integraler Tanz bietet Raum für diese heilige Seite des Tanzerlebnisses und schafft ein Feld für Ruhe und klares Verständnis – wohin es führt und warum es notwendig ist.
Hauptwerkzeuge des Integralen Tanzes
- Integrale Tanz- und Bewegungstherapie
- Integrale Somatik
- Integrale Performance und Improvisation
- Tanz als spirituelle Praxis
Die Grundlage des Integralen Tanzes bildet einerseits die Improvisation und improvisatorische Performance, andererseits die körperorientierte Therapie. Die Tanztherapie selbst betrachtet Bewegung als Kommunikationsmittel zwischen Therapeut und Klient. Der Aufbau nonverbaler therapeutischer Beziehungen ist das Wesen der klassischen Tanztherapie.
Ein weiterer Eckpfeiler des Integralen Tanzes ist die Authentische Bewegung. Interessanterweise ist die Authentische Bewegung sowohl eine eigenständige Disziplin als auch von Natur aus ganzheitlich. Sie kann als therapeutisches Mittel dienen, als persönliche Übung – manchmal zur Stressbewältigung, manchmal zur Förderung der Kreativität, manchmal zur Bewältigung persönlicher Herausforderungen und manchmal einfach, weil der Prozess an sich wertvoll ist. Sie ist auch eine spirituelle Praxis. Zumindest in der von Janet Adler praktizierten Form ist die Disziplin der Authentischen Bewegung eine moderne mystische Praxis. Beide Aspekte – der therapeutische und der spirituelle – werden in A. Girshons Buch „Geschichten, die vom Körper erzählt werden“ untersucht.
Nach der klassischen Tanztherapie, insbesondere in den 1970er- bis 1990er-Jahren, entstand durch somatische Techniken ein bedeutender Wissensschatz. Diese weisen zwar viele Gemeinsamkeiten mit tanztherapeutischen Ansätzen auf, werden aber unter einem anderen Begriff geführt. Somatische Therapeuten sind oft in eigenen Berufsverbänden organisiert, verwenden teils andere Methoden und greifen auf ein eigenständiges Wissensfundament zurück. Dennoch sind die Grundlagen und Ziele sehr ähnlich. Der somatische Ansatz hat das Verständnis von Tanz, Bewegung und menschlicher Entwicklung wesentlich bereichert. Er lässt sich zudem gut mit Erkenntnissen der Neurowissenschaften integrieren – einem Bereich, der heute unbedingt einbezogen werden muss. Selbstverständlich streben Tanztherapie und Psychotherapie im Allgemeinen danach, dieses Wissen zu verstehen und zu integrieren und es mit praktischen therapeutischen Techniken zu verknüpfen.
Darüber hinaus gibt es Praktiken, die sich nicht auf Kreativität oder Therapie an sich konzentrieren, sondern vielmehr auf Tanz als Ritual oder Gebet – Tanz als eine Form spiritueller Praxis.
Integraler Tanz schöpft somit aus vielen Grundlagen: Improvisation, Therapie, authentischer Bewegung, Tanz als spiritueller Praxis und somatischen bzw. körperorientierten Ansätzen. Integraler Tanz ist ein Prozess, der uns hilft zu verstehen, wie all diese Elemente miteinander zusammenhängen. Durch die Kombination dieser Wissensformen können wir Integralen Tanz klarer und präziser – und vor allem, indem wir mit uns selbst und unseren Absichten verbunden bleiben – zur Selbstfindung, persönlichen Weiterentwicklung und zur Vertiefung unserer Lebensfreude nutzen.