Conscious Dance Practices/InnerMotion/The Guidebook/Why I Wrote This Guidebook/de: Difference between revisions
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Viele Jahre lang tanzte ich rein instinktiv, ohne Struktur oder Anleitung. Das änderte sich 2016, als meine Reise dank meiner Psychotherapeutin und Mentorin Hana Stamatović eine kraftvolle neue Richtung einschlug. Sie lud mich zu einem ihrer Open Floor Workshops ein, der eine einzigartige Verbindung von Bewegung und psychologischer Erkundung bot. Schon nach der ersten Stunde war ich begeistert. Ich begann zu verstehen, dass Tanz nicht nur körperlich ist, sondern zutiefst heilend, transformierend und aufschlussreich sein kann. Hanas Lehren über Verkörperung, Erdung, Achtsamkeit und emotionalen Ausdruck berührten mich tief, und ich dokumentierte jede Erkenntnis und Übung sorgfältig, um alles Gelernte festzuhalten. | Viele Jahre lang tanzte ich rein instinktiv, ohne Struktur oder Anleitung. Das änderte sich 2016, als meine Reise dank meiner Psychotherapeutin und Mentorin Hana Stamatović eine kraftvolle neue Richtung einschlug. Sie lud mich zu einem ihrer Open Floor Workshops ein, der eine einzigartige Verbindung von Bewegung und psychologischer Erkundung bot. Schon nach der ersten Stunde war ich begeistert. Ich begann zu verstehen, dass Tanz nicht nur körperlich ist, sondern zutiefst heilend, transformierend und aufschlussreich sein kann. Hanas Lehren über Verkörperung, Erdung, Achtsamkeit und emotionalen Ausdruck berührten mich tief, und ich dokumentierte jede Erkenntnis und Übung sorgfältig, um alles Gelernte festzuhalten. | ||
[[File:InnerMotion - The Guidebook - Why I Wrote This Guidebook - Cheet Sheet.jpg|center|thumb|''"Cheat sheet" - November 6<sup>th</sup>, 2019'' ]] | [[File:InnerMotion - The Guidebook - Why I Wrote This Guidebook - Cheet Sheet.jpg|center|thumb|''"Cheat sheet" - November 6<sup>th</sup>, 2019'' ]] | ||
Ein unvergesslicher Workshop wurde zu einem Wendepunkt in meiner Beziehung zum Tanz. Zur letzten Sitzung unseres siebenwöchigen Kurses sollten wir in Kostümen kommen, um eine neue Version von uns selbst, die durch den Tanzprozess entstanden war, zu verkörpern und auszudrücken. Ich entschied mich, meine Hände zu lebendigen Erinnerungen an alles zu machen, was Hana mir beigebracht hatte, indem ich sie mit Symbolen bedeckte, die eine Art „Spickzettel“ bildeten, basierend auf meinen über die Jahre gesammelten Notizen. | |||
In unserer nächsten Therapiesitzung fragte mich Hana: „Wie fändest du es, Lehrerin für so eine Praxis zu werden? Du bist ein Naturtalent. Deine Eltern sind beide Lehrer, und deine detaillierten Notizen, kombiniert mit deinem wissenschaftlichen Denken, würden dich dafür prädestinieren.“ Ich lachte und sagte: „Nee, das ist nichts für mich – ich kann mir nicht vorstellen, eine Gruppe zu unterrichten.“ Doch innerhalb von drei Jahren hatte sich alles grundlegend verändert. | |||
[[File:InnerMotion - The Guidebook - Why I Wrote This Guidebook - Hana stamatovic - plesne radionice - english.png|center|thumb|''Dance notes I shared with Hana's dance community'']] | [[File:InnerMotion - The Guidebook - Why I Wrote This Guidebook - Hana stamatovic - plesne radionice - english.png|center|thumb|''Dance notes I shared with Hana's dance community'']] | ||
Als Hana am 4. November 2022 verstarb, war unsere Tanzgemeinschaft zutiefst erschüttert. Sie besaß die seltene Gabe, Menschen durch Tanz zu einer tieferen Verbindung mit sich selbst zu führen. Ihre Art, einen Raum zu schaffen, war außergewöhnlich: ruhig, intuitiv und voller Präsenz und Liebe. Sie lehrte nicht nur Bewegung, sondern half den Menschen, sich sicher genug zu fühlen, um ganz sie selbst zu sein. Durch ihre Arbeit erlebten viele von uns Durchbrüche, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie brauchten. Sie war wirklich einzigartig. Nach ihrem Tod verspürte ich einen stillen, aber starken Drang, das Wissen über Tanz, das sie mit mir geteilt hatte, weiter zu erforschen. | |||
Auf meiner Suche nach einem tieferen Verständnis stellte ich überrascht fest, wie groß die Wissenslücke war und wie wenige umfassende Ressourcen es zum Thema bewusster, intuitiver Tanz gab. Ich verbrachte Stunden damit, Websites, Artikel und Videos zu durchforsten, in der Hoffnung, etwas zu finden, das Hanas Lehren widerspiegelte. Ich fand nichts, was das Wesen ihrer Arbeit einfing. Dann, beim Parallel Festival im September 2023, umgeben von wunderschöner Musik, Natur und einem Gefühl der Zugehörigkeit, machte es plötzlich Klick. Ich würde den Ratgeber schreiben, den ich mir immer gewünscht hatte, und dieses Wissen mit anderen teilen, die vielleicht auch auf der Suche waren. | |||
Angetrieben von jahrelangen persönlichen Notizen, umfangreicher wissenschaftlicher Forschung und unstillbarer Neugier, widmete ich mich diesem Projekt mit ganzer Kraft. Was als einfache Idee begann, entwickelte sich rasch zu einem ambitionierten Vorhaben – einem umfassenden Handbuch voller Techniken, Übungen und Erkenntnissen zu Achtsamkeit, Körperbewusstsein, emotionaler Verbindung und dem Überwinden von Hemmungen. Jede Tanzstunde wurde zu einem Labor, in dem ich diese Ideen erprobte und verfeinerte, mein Verständnis vertiefte und meiner eigenen Tanzpraxis neue Freude schenkte. | |||
Als sich mein Blickfeld erweiterte, wurde mir bewusst, dass ich neue Fähigkeiten entwickeln musste, insbesondere im Schaffen sicherer Räume, in der Gruppenleitung, im Aufbau von Vertrauen und im Verständnis dafür, wie Bewegung tiefe emotionale Reaktionen und veränderte Bewusstseinszustände hervorrufen kann. Im September 2024, erneut beim Parallel Festival, hatte ich eine weitere wichtige Erkenntnis: Dieses Wissen durfte ich nicht für mich behalten, sondern musste mit anderen geteilt werden. Diese Erkenntnis inspirierte die Gründung von DanceResource.org – einer gemeinnützigen Open-Source-Plattform für Tänzer, Kursleiter, Forscher und neugierige Neueinsteiger, die Bewegung als Weg zu Selbsterkenntnis, Heilung, Verbundenheit und Transformation erkunden möchten. Entschlossen, mich weiterzuentwickeln, schrieb ich mich im September 2024 am Center for Integrative Development (CIR) ein. Einige Monate später, im Dezember, begann ich ein Mentoring bei Alexey Kuzmin, einem erfahrenen Lehrer mit über zehn Jahren Erfahrung in der Leitung von Workshops für bewussten Tanz. Schließlich, im März 2025 – nach zwanzig Jahren in der IT-Branche – wagte ich den Sprung. Ich kündigte meinen Job, um mich ganz dem Tanz zu widmen. | |||
Dieser Leitfaden ist mehr als eine Anleitung; er ist ein Zeugnis der transformativen Kraft des Tanzes, eine Hommage an Hanas Vermächtnis und eine Einladung an alle, die jemals den Puls der Musik in sich gespürt haben. Mein größter Wunsch ist, dass andere durch diese Praxis die grenzenlose Freiheit und Authentizität entdecken, die in ihnen schlummert – genau wie ich in jener unvergesslichen Nacht vor so vielen Jahren. | |||
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Revision as of 00:49, 10 February 2026
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Alles begann in einer Nacht im Jahr 1993. Ich war ein unruhiges dreizehnjähriges Mädchen, voller Vorfreude auf meinen allerersten Rave. Während ich in meinem Zimmer stand und nicht wusste, was mich erwarten würde, kam meine ältere Schwester herein, lächelte und gab mir einen einfachen Rat: „Mach einfach die Augen zu, hör der Musik zu und tanz.“ Ich folgte ihrem Rat, und es war genau das, was ich brauchte. Ich hatte selten zu dieser Art von Musik getanzt, aber in dieser Nacht, als die elektronischen Beats den Raum erfüllten, schloss ich die Augen und begann mich zu bewegen. Es fühlte sich fantastisch an, und ich liebte es auf Anhieb! Es war, als hätte etwas in mir genau auf diesen Moment gewartet. Ich ahnte es damals noch nicht, aber diese Nacht entfachte eine Verbindung zur Musik und zur Bewegung, die den Rest meines Lebens prägen sollte.
Von diesem Moment an wurden Techno-Clubs zu meinem Zufluchtsort und meiner Schule. Jede durchtanzte Nacht brachte mich in Kontakt mit einer pulsierenden Gemeinschaft – einer Wahlfamilie voller inspirierender Menschen und wegweisender Ideen. Die kraftvolle Energie der Belgrader Rave-Szene der 90er-Jahre bot den perfekten Rahmen für meine persönliche Entwicklung und Entdeckungsreise. Tanzen wurde mehr als nur ein Hobby; es entwickelte sich zu einer wichtigen Praxis, die mir half, Stress abzubauen, Emotionen zu verarbeiten und wieder zu mir selbst zu finden. Auch heute, 32 Jahre später, ist das Clubbing ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, ein liebgewonnenes Ritual der Freude, der Entspannung und der Selbstfindung.
Viele Jahre lang tanzte ich rein instinktiv, ohne Struktur oder Anleitung. Das änderte sich 2016, als meine Reise dank meiner Psychotherapeutin und Mentorin Hana Stamatović eine kraftvolle neue Richtung einschlug. Sie lud mich zu einem ihrer Open Floor Workshops ein, der eine einzigartige Verbindung von Bewegung und psychologischer Erkundung bot. Schon nach der ersten Stunde war ich begeistert. Ich begann zu verstehen, dass Tanz nicht nur körperlich ist, sondern zutiefst heilend, transformierend und aufschlussreich sein kann. Hanas Lehren über Verkörperung, Erdung, Achtsamkeit und emotionalen Ausdruck berührten mich tief, und ich dokumentierte jede Erkenntnis und Übung sorgfältig, um alles Gelernte festzuhalten.

Ein unvergesslicher Workshop wurde zu einem Wendepunkt in meiner Beziehung zum Tanz. Zur letzten Sitzung unseres siebenwöchigen Kurses sollten wir in Kostümen kommen, um eine neue Version von uns selbst, die durch den Tanzprozess entstanden war, zu verkörpern und auszudrücken. Ich entschied mich, meine Hände zu lebendigen Erinnerungen an alles zu machen, was Hana mir beigebracht hatte, indem ich sie mit Symbolen bedeckte, die eine Art „Spickzettel“ bildeten, basierend auf meinen über die Jahre gesammelten Notizen.
In unserer nächsten Therapiesitzung fragte mich Hana: „Wie fändest du es, Lehrerin für so eine Praxis zu werden? Du bist ein Naturtalent. Deine Eltern sind beide Lehrer, und deine detaillierten Notizen, kombiniert mit deinem wissenschaftlichen Denken, würden dich dafür prädestinieren.“ Ich lachte und sagte: „Nee, das ist nichts für mich – ich kann mir nicht vorstellen, eine Gruppe zu unterrichten.“ Doch innerhalb von drei Jahren hatte sich alles grundlegend verändert.

Als Hana am 4. November 2022 verstarb, war unsere Tanzgemeinschaft zutiefst erschüttert. Sie besaß die seltene Gabe, Menschen durch Tanz zu einer tieferen Verbindung mit sich selbst zu führen. Ihre Art, einen Raum zu schaffen, war außergewöhnlich: ruhig, intuitiv und voller Präsenz und Liebe. Sie lehrte nicht nur Bewegung, sondern half den Menschen, sich sicher genug zu fühlen, um ganz sie selbst zu sein. Durch ihre Arbeit erlebten viele von uns Durchbrüche, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie brauchten. Sie war wirklich einzigartig. Nach ihrem Tod verspürte ich einen stillen, aber starken Drang, das Wissen über Tanz, das sie mit mir geteilt hatte, weiter zu erforschen.
Auf meiner Suche nach einem tieferen Verständnis stellte ich überrascht fest, wie groß die Wissenslücke war und wie wenige umfassende Ressourcen es zum Thema bewusster, intuitiver Tanz gab. Ich verbrachte Stunden damit, Websites, Artikel und Videos zu durchforsten, in der Hoffnung, etwas zu finden, das Hanas Lehren widerspiegelte. Ich fand nichts, was das Wesen ihrer Arbeit einfing. Dann, beim Parallel Festival im September 2023, umgeben von wunderschöner Musik, Natur und einem Gefühl der Zugehörigkeit, machte es plötzlich Klick. Ich würde den Ratgeber schreiben, den ich mir immer gewünscht hatte, und dieses Wissen mit anderen teilen, die vielleicht auch auf der Suche waren.
Angetrieben von jahrelangen persönlichen Notizen, umfangreicher wissenschaftlicher Forschung und unstillbarer Neugier, widmete ich mich diesem Projekt mit ganzer Kraft. Was als einfache Idee begann, entwickelte sich rasch zu einem ambitionierten Vorhaben – einem umfassenden Handbuch voller Techniken, Übungen und Erkenntnissen zu Achtsamkeit, Körperbewusstsein, emotionaler Verbindung und dem Überwinden von Hemmungen. Jede Tanzstunde wurde zu einem Labor, in dem ich diese Ideen erprobte und verfeinerte, mein Verständnis vertiefte und meiner eigenen Tanzpraxis neue Freude schenkte.
Als sich mein Blickfeld erweiterte, wurde mir bewusst, dass ich neue Fähigkeiten entwickeln musste, insbesondere im Schaffen sicherer Räume, in der Gruppenleitung, im Aufbau von Vertrauen und im Verständnis dafür, wie Bewegung tiefe emotionale Reaktionen und veränderte Bewusstseinszustände hervorrufen kann. Im September 2024, erneut beim Parallel Festival, hatte ich eine weitere wichtige Erkenntnis: Dieses Wissen durfte ich nicht für mich behalten, sondern musste mit anderen geteilt werden. Diese Erkenntnis inspirierte die Gründung von DanceResource.org – einer gemeinnützigen Open-Source-Plattform für Tänzer, Kursleiter, Forscher und neugierige Neueinsteiger, die Bewegung als Weg zu Selbsterkenntnis, Heilung, Verbundenheit und Transformation erkunden möchten. Entschlossen, mich weiterzuentwickeln, schrieb ich mich im September 2024 am Center for Integrative Development (CIR) ein. Einige Monate später, im Dezember, begann ich ein Mentoring bei Alexey Kuzmin, einem erfahrenen Lehrer mit über zehn Jahren Erfahrung in der Leitung von Workshops für bewussten Tanz. Schließlich, im März 2025 – nach zwanzig Jahren in der IT-Branche – wagte ich den Sprung. Ich kündigte meinen Job, um mich ganz dem Tanz zu widmen.
Dieser Leitfaden ist mehr als eine Anleitung; er ist ein Zeugnis der transformativen Kraft des Tanzes, eine Hommage an Hanas Vermächtnis und eine Einladung an alle, die jemals den Puls der Musik in sich gespürt haben. Mein größter Wunsch ist, dass andere durch diese Praxis die grenzenlose Freiheit und Authentizität entdecken, die in ihnen schlummert – genau wie ich in jener unvergesslichen Nacht vor so vielen Jahren.